Kamerun - Politik und Wirtschaft
Politik
Das ehemalige französische Mandatsgebiet Ost-Kamerun ist seit dem Januar 1960 unabhängig, das britische West-Kamerun folgte im Oktober 1961. Seit 1972 ist Kamerun eine Präsidialrepublik mit einer neuen Verfassung, dessen Text letztmals 1996 geändert wurde. Das Parlament mit 180 Mitgliedern wird für fünf Jahre gewählt. Staatsoberhaupt ist seit 1982 Paul Biya. Regierungschef des Landes ist Ephraim Inoni seit 2004.
Kamerun ist Mitglied des Commonwealth of Nations. Es ist das erste Land, das dem Bund beigetreten ist, ohne vorher eine Kolonie Großbritanniens gewesen zu sein.
Wirtschaft
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes betrug im Jahre 2002 runde 7,5 Mrd. Euro. Das BIP des Landes setzt sich zusammen aus 43 Prozent Landwirtschaft, 20 Prozent Industrie und 38 Prozent Dienstleistungen. So sind auch rund 60 Prozent der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft tätig. Jedoch ist diese Zahl leicht rückläufig in den letzten Jahren. Die Arbeitslosigkeit liegt durchschnittlich im Jahre 1992 bei 25 Prozent der Bevölkerung. Innerhalb von elf Jahren (1990-2001) stieg die Inflation um 4,9 Prozent. Das Land importiert Waren im Wert von 1,205 Billionen CFA-Francs. Importwaren sind vor allem mineralische und andere Rohstoffe, Halbfertigwaren, industrielle Verbrauchsgüter, Nahrungsmittel, Getränke und Tabak und Transportausrüstung. Etwas mehr wird in andere Länder exportiert: 1,363 Billionen CFA-Francs. Darunter vor allem Erdöl, Holzprodukte, Kakao und Kaffee.
Das durchschnittliche Jahreseinkommen pro Einwohner liegt bei etwa 500 Euro.
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